Katholische Kirche
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Berlin- Neukölln

 

Aktualisiert:

18.01.09

 

Aktuelles

Guten Tag, ich bin der neue Pfarrer an St. Clara...“ Kalinowski

So werde ich mich wohl noch eine Weile immer wieder vorstellen dürfen (und müssen). Dennoch komme ich gern der Bitte nach, Ihnen an dieser Stelle und auf diese Weise mit einigen persönlichen Worten von mir zu erzählen.

1971 in der Kreisstadt Königs Wusterhausen geboren bin ich in Eichwalde, direkt am Südostzipfel der Stadt Berlin, aufgewachsen. Dort habe ich in Kindheit und Jugend auch meine kirchliche Prägung erhalten. Nach den Schuljahren erlernte ich zunächst den Beruf des Elektronikfacharbeiters. Bald holte ich dann mein Abitur an der Abendschule nach; das war um die Zeit der Wende herum. Nach dem Zivildienst in einer Caritas-Sozialstation begann ich mich mit dem Sprachenkurs in Magdeburg auf das Theologiestudium vorzubereiten, das ich 1994 in Erfurt begann. Nach dem Vordiplom durfte ich die Studien erst in Dublin und später in Rom fortsetzen. 1999 empfing ich die Diakonenweihe. Die Zeit des anschließenden Praktikums verbrachte ich in de Pfarrei St. Matthias, Berlin-Schöneberg. Nach der Priesterweihe am 1. Juli 2000 in der St. Hedwigs-Kathedrale durfte ich mich für zwei Jahre einem Weiterstudium in Rom widmen.

Danach führte mich der Weg endlich in die Pfarrseelsorge: Im Sommer 2002 ging ich als Kaplan an die Propsteigemeinde St. Peter und Paul in Potsdam. Von dort holte mich der Erzbischof nur 1½ Jahre später in sein Sekretariat. Nach nunmehr über 4½ Jahren als Sekretär und Zeremoniar darf ich mich endlich (wieder) dem widmen, woraufhin ich den langen Ausbildungsweg unternommen habe: Seelsorger zu sein. Ich freue mich, in St. Clara und Nord-Neukölln angekommen zu sein, und bin natürlich auch gespannt, was – oder besser wer – mich hier alles erwartet.

Der erste Adventssonntag ist vielleicht nicht der schlechteste Termin, eine neue Stelle als Pfarrer anzutreten. Auch wenn der Beginn des Kirchenjahres längst nicht einen so schwerwiegenden Einschnitt wie der Beginn des bürgerlichen Jahres oder auch des Schuljahres darstellt, wohnt doch einem Anfang immer eine Erwartung inne. Ich vermute, dass diese Erwartung eine gegenseitige ist! Immerhin beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt für mich, sondern auch ein neues Stück Weg für die Gemeinde und den pastoralen Raum Nord-Neukölln. Neuanfang und Erwartung – beides sind auch Aspekte des Advents.

Gemeinsam erwarten wir das Kommen des Herrn, der uns in unseren Mitmenschen begegnen will. Das weitet den Blick darauf, dass es uns – Gemeinden, Seelsorgern, Ehrenamtlichen, ja jedem und jeder einzelnen Christgläubigen – darum gehen möge, wie der Herr bei uns und den Menschen unserer Umgebung ankommen kann, damit sein Licht die Welt erhellen kann. Den Weg vom Dunkel zum Licht zeigt uns in den kommenden Wochen zum Beispiel der Adventskranz, dessen Licht im Christbaum zur Fülle gelangt. Möge das Licht der Weihnacht fortleuchten auf unseren Wegen im neuen Miteinander und im Jahr 2009.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen. Bitten wir Gott um seinen Segen füreinander, dass in unseren Begegnungen etwas vom Licht des Herrn aufscheinen kann – überall dort, wo der Herr uns hinstellt.

Ihr Pfarrer

Martin Kalinowski

 

Hausbesuche

Manche Mitglieder unserer Kirchengemeinde sind krankheitsbedingt verhindert unsere Gottesdienste zu besuchen und an unseren gemeindlichen Feiern teilzunehmen. Andere tun sich schwer Kontakt aufzunehmen, weil sie seit längerer Zeit keine enge Verbindung zur Kirche haben. Für jene besteht die Möglichkeit, dass sie von mir oder von den Gemeindereferentinnen Frau Patermann und Frau Hofner zu Hause besucht werden. Neben einem allgemeinen Gesprächsangebot kann nach Bedarf den Kranken und Gebrechlichen die Krankenkommunion gereicht und die Krankensalbung gespendet werden. Hilfreich ist es, wenn Gemeindemitglieder im Pfarrbüro jene Personen melden, die einen Hausbesuch wünschen. Sie können uns auch persönlich ansprechen, zum Beispiel nach den Gottesdiensten in St. Richard und in St. Anna.

P. Alois Hofmann SAC

Jahresempfang

Der gemeinsame Jahresempfang des Erzbischofs und des Diözesanrats der Katholik/innen im Erzbistum findet am Freitag, dem 16. Januar 2009, statt. Beginn ist um 18:00 Uhr mit einer Eucharistiefeier in der St. Hedwigs-Kathedrale, anschließend sind die Vertreter/innen bzw. Pfarrgemeinderats-Vorstände aus den Gemeinden zum Empfang in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt eingeladen. Im Rahmen seines Jahresempfangs verleiht der Diözesanrat zum zehnten Mal den als Drei-Königs-Preis bezeichneten Integrationspreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Diözesanrat das besondere Engagement von Gruppen, Einrichtungen oder Personen für die Integration ausländischer Mitbürger/innen. Das mit 600 Euro dotierte Preisgeld wird von den Mitgliedern des Diözesanrates selbst aufgebracht

Die Begegnung mit Jesus löste damals eine Wellenbewegung aus. Johannes wies Andreas auf Jesus hin, dieser führte seinen Bruder Simon zu Jesus. Jesus sprach Philippus an, dieser lud Nathanael ein: „Komm und sieh“. Und Jesus versprach: „Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen“ (vgl. Joh 1,35–51). Genau dies ist unsere Sehnsucht: den Himmel ge öffnet sehen! Auch wir träumen von einer Wellen bewegung: Sprechen Sie Menschen auf Jesus an.


Laden Sie ein: „Komm und sieh“.

Geplante Treffen sind:
4. Abend: 22.01.09
Heilsame Begegnungen – „Lass dich lieben!“
5. Abend: 19.02.09 Glaubenskurs02
Das Fest der Befreiung – „Dir ist vergeben!“

jeweils um 20:00 Uhr in St. Christophorus.

Verantwortlich für die Gestaltung: Gabriele Hofner, Lissy Eichert UAC, P. Alois Hofmann SAC und P. Kalle Lenz SAC

 St. Christophorus Nansenstraße 04 12047 Berlin

Exerzitien auf der Straße

Zehn Tage aufmerksamer werden, ist das Ziel von Geistlichen Übungen (Exerzitien) auf der Straße, die eine Berliner Gruppe Or densleute gegen Ausgrenzung in einigen Städten anbietet: Mehr Achtsamkeit für das Leben in der jeweiligen Umgebung und in der eigenen Person. Auf einem Spielplatz oder Friedhof, am Treffpunkt von Drogenab hängigen, in einer Suppenküche oder einer Gedenkstätte des Widerstandes durchlau fen die Übenden einen je eigenen überra schenden Prozess. Sie stoßen, von ihren Her zen geführt, auf Orte und Botschaften – das kann durch eine Werbetafel, ein Klingel schild, einen Gruß oder ein Gespräch gesche hen –, die sie aufwühlen, ihnen die Schuhe ausziehen und sie in Staunen versetzen.

Die nächsten Berliner „Exerzitien auf der Straße“ sind vom 8. bis 15. März 2009

Kontakt und Anmeldung: christian.herwartz@jesuiten.org Christian Herwartz, Naunynstraße 60, 10997 Berlin

Die Ausstellung AsphaltSpiegel – Erfahrungsraum Straßenexerzitien von Andrea Stölzl ist noch bis Mitte Dezember in der Kirche St. Marien/Liebfrauen (Wrangel straße 50, Kreuzberg) zu sehen.

Weitere Informationen: www.marien-liebfrauen.de und www.conspiration.de/exerzitien

Christian Herwartz

BuiltWithNOF

Ökumenischer Bibelabend

Die „Ökumene rund um den Kranoldplatz“ lädt ein: am Freitag, dem 30. Januar 2009, um 18:30 Uhr, in der Salem-Gemeinde, Delbrückstraße 15 Thema: Jesu Ich-bin-Worte im Johannesevangelium Nach einem stärkenden Abendessen wird Pas tor Hansen in die Thematik einführen. Anschlie ßend wollen wir in Gruppengesprächen die Jesusworte bedenken. Auf grund der aktuellen Lage wollen wir dies im Lichte unserer sozialen und ethischen Verantwortung tun.

Vorankündigung

Weltgebetstag am Freitag, dem 6. März 2009 Frauen aus Papua-Neuguinea laden Frauen (und Männer) in aller Welt und aller Konfessionen ein, mit ihnen zu beten. „Viele sind wir, doch eins in Christus“ um 16:00 Uhr in der Ananiaskirche, Wilhelm-Busch-Straße 12 um 19:00 Uhr in der Philipp-Melanch thon-Kirche, Kranoldstraße 16

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